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Die zwei Chemiker Dmitri Iwanowitsch  Mendelejew und Lothar Meyer, die beide an der Entwicklung des Periodensystems arbeiteten, sagten unabhängig voneinander das Element Gallium voraus. Mendelejew stellte Berechnungen und Vorhersagen über das gesuchte Element im Jahr 1870 an, Lothar Meyer hatte sich bereits ein Jahr früher mit dem Gallium beschäftigt. Sie nannten das noch unbekannte Element Eka- Aluminium.

1875 gelang es dem französischen Chemiker Paul-Emile Lecoq de Boisbaudran das bereits vermutete Element in Paris nachzuweisen.

Boisbaudran entdeckte das Element als er Zinkblenden aus den Pyrenäen mit der Spektralanalyse untersuchte und ihm zwei noch unbekannte violette Linien auffielen. Daraufhin gelang es ihm 1g des Metalls aus 100 Kilogramm Zinkblende zu isolieren.

Die von Mendelejew vorausgesagten und berechneten Eigenschaften stimmten mit denen des Galliums überein.

Zu der Namensgebung des Galliums gibt es zwei Theorien.

Die erste geht davon aus, dass sich die Bezeichnung vom lateinischen Wort Gallien ableitet das Frankreich bedeutet.

Eine andere Namenstheorie geht davon aus, dass sich der Entdecker selbst mit diesem Namen verewigen wollte. Der französische Name Le coq bedeutet im Deutschen „Hahn“. Übersetzt ins Lateinische erhält man das Wort Gallus, das dem Begriff Gallium ebenfalls sehr nahe kommt.

 
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